Geschichte

Der Beginn
Gegründet wurde die Wiener Betriebs- und Baugesellschaft mbH. im Jahr 1941. Als kommunaler Betrieb hatte sie an der Aufgabe mitzuwirken, die Energieversorgung der Stadt Wien aufrecht zu erhalten. In der von Kriegseinwirkungen schwer getroffenen Stadt war es Aufgabe der WIBEBA die Interessen der Stadt wahrzunehmen. Beseitigung von Ruinen, Behebung von Schäden und Gebrechen, Durchführung von notwendiger Sofortmaßnahmen. Die Stadt hatte die Pflicht dort einzugreifen wo Privatinitiative nicht ausreichte. Die WIBEBA bestand ihre Bewährungsprobe. 

Neuorientierung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs definierte die Wibeba ihre Aufgaben neu. Es galt, binnen kurzer Zeit mit knappen finanziellen Mitteln und beschränkten Ressourcen tausende von Wohnungen zu errichten und die städtische Infrastruktur zu verbessern. 

Expansion
Die Schaffung neuer Wohnräume, beginnend 1947 mit der Per-Albin-Hanson-Siedlung, bedeutete Verantwortungsübernahme für die Lebensqualität Wiens. Wibeba war damit maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt Wien beteiligt.
Dies bedingte eine rasche Expansion des Unternehmens. Bis 1951 erhöhte sich der Mitarbeiterstand auf 2.000 Beschäftigte. Die Jahre 1955 bis 1964 waren von einer Hochkonjunktur, insbesondere im Hochbau, geprägt und 1962 hat Wibeba die 10.000ste Wohnung seit Beginn der Neubautätigkeit übergeben.

Baukonzern Wien
Von 1964 bis 1976 folgte die Ära des Bauring Wien. Zuerst nur eine vertragliche Gemeinschaft selbständiger Unternehmen im Baubereich der Stadt Wien, wurden diese ab 1969 in die Bauring Wien Ges.m.b.H. fusioniert.
Die Wibeba wurde als eigene Abteilung im Bauring Wien weitergeführt. Dies war aber auch die Zeit des beginnenden Wiener U-Bahnbaus, in dem sich die Wibeba etablieren konnte. Der Einstieg des Bauring Wien 1970 in das Auslandsgeschäft begann mit Erfolgen in der CSSR und Ungarn. Es endete mit erheblichen Verlusten bei zwei Bauprojekten im Nahen Osten.

Wiener Holding
1976 wurde die Wibeba - wie die meisten Teilbetriebe - wieder aus dem Bauring ausgegliedert. Das Bemühen um die Beteiligung privaten Kapitals führte bei Wibeba dazu, dass ein Konsortium aus vier Mitbewerbern gemeinsam eine qualifizierte Minderheit von 26% an der Gesellschaft erhielt. Hauptgesellschafter war die Wiener Holding, in welcher die Stadt Wien eine Vielzahl ihrer Unternehmen zusammengefasst hatte.
Diese unternehmerisch schwierige Phase, in welcher die vier Mitbewerber das Geschick der Wibeba beeinflussten, dauerte bis 1990, als die Zentralsparkasse die Anteile der Minderheitsgesellschafter übernahm.

Die jüngsten 30 Jahre ...
... waren von einer dynamischen Entwicklung der Wibeba gezeichnet. Zu Beginn der 90-er Jahre stand ein Unternehmenskonzept mit sechs Hauptgeschäftsbereichen und der Zielsetzung mehr als ein Bauunternehmen zu sein. Der Umweltbereich wurde forciert um ein weiteres Standbein für das Unternehmen zu schaffen. Im Hochbau und Kommunalservice wurde mittels Beteiligungen die Geschäftsbasis verbreitert. Es war für die Wibeba auch die Zeit von rezessiven Phasen in der Bauwirtschaft, der drohenden Übernahme durch Mitbewerber, einer schwierigen Unternehmenssituation, des Rückzugs aus nicht mehr lukrativen Geschäftsbereichen und Beteiligungen sowie des Eigentümerwechsels von der Wiener Holding an die Bank Austria und seit 2001 an die B&C Holding / B&C Baubeteiligungsgesellschaft. Seit Mitte der 90-er Jahre erfolgte eine Konzentration auf die Kernkompetenzen.
Mit 1.1.2006 wurde die WIBEBA in die PORR-Gruppe übernommen und der Bereich „Hochbau“ abgespalten. Der Bereich Hochbau fimiert seit diesem Zeitpunkt unter Wibeba Hochbau GmbH. & Co.Nfg.KG und führt seine Tätigkeiten am Sitz 1100 Wien, Absberggasse 47 durch.Die Abwicklung der operativen Tätigkeiten der WIBEBA erfolgt vom Standort der Zweigniederlassung Wien in 1110 Wien, 7. Haidequerstraße 1.